SALZ „Was Tiere tun“

 

„Überall verschwinden die Tiere“, hat John Berger in einem klassischen Essay „Warum sehen wir Tiere an?“ (1980) festgestellt, dennoch – und deshalb – sind wir fasziniert von ihnen. In den letzten Jahren sind viele Tiere in der Literatur und in den Kulturwissenschaften vorgeführt, ihre symbolischen, historischen und aktuellen Funktionen analysiert worden. Aber was tun Tiere eigentlich? Für sich, miteinander, mit uns? In welchen Kontexten, mit welchen Spielräumen? Oder geht uns das vielleicht auch gar nichts an? Auf diese Fragen haben Autorinnen und Autoren mit einem umfangreichen, dezenten, mitunter ironischen, nicht selten emphatischen Bestiarium geantwortet. (aus der Einführung von Werner Michler, Kurator der SALZ-Ausgabe).

Die neue SALZ Ausgabe mit Texten von Ann Cotten, Raphaela Edelbauer, Irmgard Fuchs, Zsuzsanna Gahse, Marjana Gaponenko, Anja Golob, Nora Gomringer, Andrea Grill, Bodo Hell, Maren Kames, Petra Nagenkögel, Teresa Präauer, Susanne Röckel, Mario Schlembach, Mercedes Spannagel, Thomas Stangl, Michael Stavarič und Jan Wagner.

Hier geht’s zur SALZ Präsentation im Haus der Natur