Cover von: Thomas Hörl
SALZ 205

Das Gedicht ergibt sich nicht

Neue Gedichte von 21 Lyrikerinnen und Lyrikern sind in disem SALZ zu lesen. Sie führen von Japan bis auf den Karst, von Italien nach Georgien. Aber wichtiger als die geografischen Orte sind die Sprach- und Worträume, die sie öffnen. Margret Kreidl hat diese Ausgabe geplant, die Vorgabe für die eingeladenen Autor:innen war lediglich, sich auf zwei Seiten zu beschränken. Und es ist ihr gelungen, eine Vielfalt der Gegenwartslyrik in SALZ zu versammeln – von Uljana Wolf und Gerhard Rühm bis zu Carla Lorenz und Natascha Gangl, die mit „Die Folgen“ die genau konzipierte Lyrik-Ausgabe eröffnet.

In den einleitenden Kurztexten gibt Margret Kreidl Einblick in die aktuellen Arbeiten der Lyrikerinnen und Lyriker und fasst in ihren präzischen wie poetischen Miniaturen Werk und Welt der Autor:innen. Schon diese „Vignetten“ sind eine Reise durch die Lyrik 2026. Mit ihrer Kuratierung hat Margret Kreidl in dieser SALZ-Ausgabe ein großes Netzwerk sichtbar und Entdeckungen möglich gemacht. Liebe Margret, großen Dank für Deine unermüdliche Arbeit im Sinn der Literatur – denn: Das Gedicht ergibt sich nicht!

Mit einem Rautenvorhang am Cover eröffnet Thomas Hörl den Raum für die lyrischen Traum/Wirklichkeiten. Ihm und den Autor:innen gilt unser großer Dank.

Im Rahmen der Ausstellung „Neugier im Fluss – Salzburger Kunst zwischen Aufbruch und Erinnerung“ – in der auch Arbeiten von Thomas Hörl zu sehen sein werden – präsentiert Margret Kreidl mit Birgit Kempker und Stefan Schmitzer diese Lyrik-Ausgabe im Museum der Moderne Salzburg am Mönchsberg in einer Sonntagsmatinee am 18. Oktober 2026. Hier finden Sie alle Informationen zur Veranstaltung. Wie laden Sie sehr herzlich dazu ein: zur Veranstaltung, zur Lektüre.

Ihre Barbara Stasta & Magdalena Stieb

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