Arno Geiger
Es geht uns gutDer 35-jährige erfolglose Schriftsteller Philipp Erlach will nicht viel von der Geschichte seiner Familie wissen. Als er aber von seiner Großmutter eine alte Villa in der Wiener Vorstadt erbt, heuert er zwei Arbeiter an, die das Haus entrümpeln und den Dachboden vom Taubendreck und am besten auch von den dort verborgenen Erinnerungen befreien sollen. Philipp fürchtet sich davor, „dass er mehr erfährt, als er wissen will.“ Dennoch öffnet sich vor ihm langsam der Spiegel der Vergangenheit und er erkennt, was es heißt, „dass die Toten uns überdauern.“ Er erfährt die Geschichte von drei Generationen, von der nicht immer glücklichen Ehe seiner Großeltern, dem tragischen Tod seiner Mutter bis hin zu seiner Kindheit. Arno Geiger verknüpft in seinem neuen Roman „Es geht uns gut“ die private Geschichte der Familie mit der Historie Österreichs seit 1938. „Es ist eben die Literatur, die gleichzeitig von Vergessen und Erinnern erzählen kann und der es mit den Mitteln der Fiktion manchmal gelingt, ein wenig von der verloren geglaubten Zeit als Möglichkeit zurück zu gewinnen. ,Es geht uns gut’ ist ein sehr überzeugender Beweis dafür“. (FAZ, 17.09. 2005)
| Di. 24. Januar 2006, 20:00 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
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Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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