Aufgeblättert: Literarische Einblicke in den Osten Deutschlands
Aufgeblättert im Jänner werden Bücher, die einen Einblick in den Osten Deutschlands vermitteln. Zehn Jahre ist es her, dass es die DDR nicht mehr gibt, aber heißt das, dass es nach der Wende auch keine DDR-Literatur mehr gibt? „Ein Roman aus der ostdeutschen Provinz“ ist der Untertitel jenes Buches, das seit Monaten auf Deutschlands Bestseller-Listen steht: Ingo Schulzes „Simple Stories“. Völlig unsentimental und lakonisch erzählen die Geschichten vom Zusammenbruch einer Welt, jenem Bruch, der sich nach 1990 durch so viele ostdeutsche Biografien zieht. Zu verweisen ist auch auf jene Schriftsteller, die – wie der Titel eines Bandes von Jürgen Serke heißt – „Zu Hause im Exil“ waren, „Dichter, die eigenmächtig blieben in der DDR“. Dazu zählt Brigitte Reimann, deren Roman „Franziska Linkerhand“ 1974 posthum erschienen ist.
| Mi. 27. Januar 1999, 20:00 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
| Mitveranstalter: Literaturhaus-Bibliothek |
SALZ 203Lieben
Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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