Aufgeblättert
Unter der Moderation von Anton Thuswaldner werden literarische Neuerscheinungen diskutiert:
In Emmanuel Carrères Roman „Yoga“ (Ü: Claudia Hamm, Matthes & Seitz) wird aus einem leichten Buch über Yoga eine schonungslose Selbstanalyse zwischen Autobiografie, Essay und journalistischer Chronik darüber, was es heißt, ein in den Wahnsinn der Welt geworfener Mensch zu sein.
Abdulrazak Gurnahs neu aufgelegter Roman „Das verlorene Paradies“ (Ü: Inge Leipold, Penguin Verlag) führt um 1900 nach Ostafrika. Die Bücher des Literaturnobelpreisträgers 2021 zeichnet eine „Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Kolonialismus und dem Schicksal der Flüchtlinge im Spannungsfeld zwischen den Kulturen und Kontinenten“ aus.
Die Schweizer Autorin Yael Inokai erzählt in ihrem neuen Roman „Ein simpler Eingriff“ (Hanser Berlin) von einem neuartigen Eingriff, der Frauen von ihren psychischen Leiden befreien soll. Eine Krankenschwester verliert den Glauben an die Medizin, erlebt aber auch eine Liebe mit ganz eigenen Gesetzen.
„Aufgeblättert“ werden die Neuerscheinungen von Christa Gürtler (Literaturwissenschafterin), Klaus Seufer-Wasserthal (Buchhändler, Rupertus-Buchhandlung), Anton Thuswaldner (Literaturkritiker) und als Gast Ines Schütz (Ko-Intendantin der Rauriser Literaturtage)
| Mo. 25. April 2022, 19:30 Uhr | |
| Rupertus Buchhandlung | |
| Eintritt frei | |
| Moderation: Anton Thuswaldner | |
| Mitveranstalter: Rupertus Buchhandlung |
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Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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