Barbara Frischmuth
Grenzgängerin zwischen Orient und Okzident
Schriftstellerinnen und Schriftsteller als Reisende zwischen den Kulturen sind Übersetzer:innen und Grenzgänger:innen und „werden immer das Eigene mit dem Blick des Fremden und den Fremden mit dem Blick fürs Eigene ansehen“, schreibt Barbara Frischmuth in ihrer Salzburger Festspielrede „Das Heimliche und das Unheimliche“. Seit ihrem Übersetzerstudium in Graz interessieren sie ganz besonders die Differenzen zwischen Orient und Okzident, die heute mitten in Europa sichtbar sind.
Frischmuths Romane, Erzählungen, Hör- und Fernsehspiele, Kinderbücher, Essays und ihre literarischen Gartenbücher zeichnen sich durch genaue Recherchen, umfangreiches Wissen und eine Vorliebe für das Karnevaleske und die Phantasie aus. Als „‚natural born‘ Feministin“ ist es ihr gelungen, in ihrem vielfältigen Werk darüber zu schreiben, was möglich sein könnte. Und dazu zählt eben auch zu „denken, was nicht sein darf“ und Grenzen zu überschreiten.
Kaffee und Kipferl ab 9.45 Uhr und so lange der Vorrat reicht.
Christa Gürtler vermittelt beim Literaturfrühstück Einblicke in Leben und Werk der großen österreichischen Schriftstellerin Barbara Frischmuth, die im Juli 2025 in Altaussee verstorben ist.
| Do. 05. März 2026, 10:30 Uhr | |
| Literaturhaus | |
| € 9/7 | |
| Reservierung: T. 0662 422 411 oder karten@literaturhaus-salzburg.at |
SALZ 203Lieben
Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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