Bildsprachen – Sprachbilder
„Vielleicht kann uns ein Bild helfen, alles genauer zu fassen.“ (John Berger, Der Augenblick der Fotografie)
„Oder aber hinsehen, immer wieder neu hinsehen (…) um im Bilde zu sein.“ (Anne Duden)
Wir werden in dieser Schreibwerkstatt Bilder und Fotografien als Ausgangs- und Bezugspunkt für die Gestaltung eigener Texte nehmen. Zum einen, weil eine aufmerksame und bewusste Wahrnehmung von Bildkomposition und Bilddetails uns sensibilisiert für gestalterische Elemente, die auch für das literarische Schreiben wesentlich sind, für die Bildhaftigkeit eines Textes ebenso wie für die Präzision in seiner sprachlichen Gestaltung. Zum anderen, weil jedes Bild auch „gelesen“ werden kann, weil es Schichten und Geschichten enthält, die – über den Bildrand hinaus weitergedacht – produktiv gemacht werden können für den eigenen Text.
Im Austausch über die entstandenen Texte werden wir natürlich auch am eigenen / eigenständigen Stil arbeiten und vielfältige Möglichkeiten literarischer Schreibweisen ausprobieren.
Mitzunehmen: (Kunst)Postkarten oder Fotografien, Neugier und ein wacher Blick
Termin: Freitag, 9. Februar, 16 bis 19 Uhr, Samstag, 10. Februar, 10 bis 18 Uhr, Sonntag, 11. Februar, 10 bis 13 Uhr
Anmeldung unbedingt erforderlich an: Literaturforum Leselampe, Strubergasse 23, Telefon 42 27 81, E-mail: leselampe@literaturhaus-salzburg.at
| Fr. 09. Februar 2018, 16:00 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg, Stadtgalerie Lehen | |
| € 95,– Anmeldung erforderlich |
SALZ 200/20150 Jahre SALZ
Wozu „SALZ“? 50 Jahre später –– Die Kunst der Literaturzeitschrift, so der Titel für das SALZ-Geburtstagsfest zum Jubiläum, weist einerseits auf die Verbindung von bildender Kunst und Literatur seit dem ersten Erscheinen von SALZ und verdeutlicht andererseits, was Literaturzeitschriften (Autor:innen, Künstler:innen und Herausgeber:innen) können: mit Sprache neue Welten schaffen, der literarischen Tradition kritisch verbunden, den dunklen und hellen Seiten in der Geschichte und politischen Fragestellungen gegenüber aufmerksam und offen bleiben.
Vieles hat sich geändert in 50 Jahren. Die Literatur hat ihren Stellenwert in der Stadt der Musik behauptet, viele ...
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Konfliktfelder
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Nahaufnahmen 30
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