Daniel Glattauer
Gut gegen NordwindIn Daniel Glattauers Roman „Gut gegen Nordwind“ beginnen zwei Menschen durch einen Irrtum sich gegenseitig e-mails zu schreiben. Auch wenn Emmi Rothner und Leo Leike den jeweils anderen noch nie gesehen haben, kommen sie sich über ihre fast täglichen elektronischen Briefe näher und verlieben sich schließlich in ihr geheimnisvolles Gegenüber. Dem ersehnten Treffen scheint also nichts mehr im Wege zu stehen. Doch Zweifel kommen auf: Kann die sorgfältig aufgebaute „schriftliche Beziehung“ einer realen Begegnung standhalten? Vielleicht war es nur der Reiz des Unbekannten? Daniel Glattauer zeigt mit seinem e-mail-Roman, wie viel Gefühl und Leidenschaft über Sprache transportiert werden können. „Schreiben ist wie Küssen, nur ohne Lippen“, meint Leo dazu. Nach Volker Hage (SPIEGEL) ist der Roman „einer der zauberhaftesten und klügsten Liebesdialoge der Gegenwartsliteratur“. Daniel Glattauer, geboren 1960 in Wien, Studium der Pädagogik und der Kunstgeschichte; Journalist bei der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“. Im Deuticke Verlag lieferbar sind u.a. „Theo und der Rest der Welt“ (1997), „Bekennen Sie sich schuldig“ (1998), der Roman „Der Weihnachtshund“ (2000), die Sammlungen seiner „dag-Kolumnen“„Die Ameisenzählung“ (2001), „Darum“ (2003), „Die Vögel brüllen“ (2004) und der neue Roman „Gut gegen Nordwind“ (2006). www.danielglattauer.com.
| Mi. 28. November 2007, 20:00 Uhr | |
| Bibliothek Elixhausen | |
| Mitveranstalter: Bibliothek Elixhausen, Salzburger Bildungswerk |
SALZ 205Das Gedicht ergibt sich nicht
Neue Gedichte von 21 Lyrikerinnen und Lyrikern sind in disem SALZ zu lesen. Sie führen von Japan bis auf den Karst, von Italien nach Georgien. Aber wichtiger als die geografischen Orte sind die Sprach- und Worträume, die sie öffnen. Margret Kreidl hat diese Ausgabe geplant, die Vorgabe für die eingeladenen Autor:innen war lediglich, sich auf zwei Seiten zu beschränken. Und es ist ihr gelungen, eine Vielfalt der Gegenwartslyrik in SALZ zu versammeln – von Uljana Wolf und Gerhard Rühm bis zu Carla Lorenz und Natascha Gangl, die mit „Die Folgen“ die genau konzipierte Lyrik-Ausgabe eröffnet.
In den einleitenden ...
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