Das Tagebuch – ein Selbstgespräch?
| Do. 02. Oktober 2014, 10:30 Uhr | |
| Literaturhaus | |
| Vollpreis: 6,– € | Ermäßigt: 4,– € | Mitglied: 4,– € | |
| Reservierung: Das Tagebuch stellt mit seiner Mischung aus verbuchter Lebenszeit, Beobachtungen sozialer, historischer sowie politischer Ereignisse und Nachsinnen über eigenes Erleben eine literarische Besonderheit mit unterschiedlichem Fiktionalisierungsgrad dar. Die Motive sind vielfältig: Erlebtes soll festgehalten und damit erinnerbar werden. Anregen können zusätzlich außergewöhnliche Ereignisse, Reisen oder auch Kriegsereignisse, Verfolgung, Vertreibung, Gefangenschaft. Zur Zeit der Aufklärung förderten religiöse Selbstreflexion und Kontrolle des eigenen Verhaltens und Handelns eine besondere Tagebuchkultur, die sich im 19. Jahrhundert zum „Journal intime“ entwickelte und Raum bot zur Niederschrift intimster Regungen. Im 20. Jahrhundert wurde das Tagebuch mitunter zum Instrument der Abgrenzung zur Gesellschaft, und heute – durch die Entwicklung des Internets – erreicht es eine neue Dimension: im Webblog. Auf den ersten Blick zwar monologisch, hat das Tagebuch auch eine dialogische Grundstruktur. Beim Literaturfrühstück – wie immer bei Kaffee und Gebäck – wird Ilse Gottschall, Leiter der Lesewerkstatt Literatur, einen Einblick in das Thema vermitteln und Leseanregungen geben. |
SALZ 202Nahaufnahmen 31
Auch in der 202ten Ausgabe von SALZ wird vorgestellt und zurückgeblickt, geehrt, gratuliert und gedankt. Und weiter gefeiert. Mit den beiden Festvorträgen von Werner Michler und Anna Maria Stadler, aber auch mit den Beiträgen von Zsuzsanna Gahse und Martin Amanshauser gibt es einen kleinen Rückblick auf das SALZ-Jubiläum. 1975 ist auch das Salzburger Literaturjahr, dem Harald Gschwandtner in der Reihe „Vor Ort“ seine Aufmerksamkeit widmet. /// Gleichzeitig nehmen die Nahaufnahmen die Aufgabe von Literaturzeitschriften wahr – sie präsentieren und stellen damit die aktuellste Salzburger Literatur mit prämierten Texten, ...
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50 Jahre SALZ
SALZ 199
Konfliktfelder
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