Das Tagebuch – ein Selbstgespräch?
| Do. 02. Oktober 2014, 10:30 Uhr | |
| Literaturhaus | |
| Vollpreis: 6,– € | Ermäßigt: 4,– € | Mitglied: 4,– € | |
| Reservierung: Das Tagebuch stellt mit seiner Mischung aus verbuchter Lebenszeit, Beobachtungen sozialer, historischer sowie politischer Ereignisse und Nachsinnen über eigenes Erleben eine literarische Besonderheit mit unterschiedlichem Fiktionalisierungsgrad dar. Die Motive sind vielfältig: Erlebtes soll festgehalten und damit erinnerbar werden. Anregen können zusätzlich außergewöhnliche Ereignisse, Reisen oder auch Kriegsereignisse, Verfolgung, Vertreibung, Gefangenschaft. Zur Zeit der Aufklärung förderten religiöse Selbstreflexion und Kontrolle des eigenen Verhaltens und Handelns eine besondere Tagebuchkultur, die sich im 19. Jahrhundert zum „Journal intime“ entwickelte und Raum bot zur Niederschrift intimster Regungen. Im 20. Jahrhundert wurde das Tagebuch mitunter zum Instrument der Abgrenzung zur Gesellschaft, und heute – durch die Entwicklung des Internets – erreicht es eine neue Dimension: im Webblog. Auf den ersten Blick zwar monologisch, hat das Tagebuch auch eine dialogische Grundstruktur. Beim Literaturfrühstück – wie immer bei Kaffee und Gebäck – wird Ilse Gottschall, Leiter der Lesewerkstatt Literatur, einen Einblick in das Thema vermitteln und Leseanregungen geben. |
SALZ 203Lieben
Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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