Dialog mit dem grausamen Partner
Elias Canetti war es, der das Schreiben von Tagebüchern einen „Dialog mit dem grausamen Partner“ nannte. Es ist ein Kennzeichen der Tagebücher, daß sie vor allem dann entstehen, wenn der Autor oder die Autorin in irgendwelchen Krisensituationen steckt. Und da es die intimste Form des Schreibens ist, muß man sich keine Scheuklappen vorhängen. Oft gehen TagebuchschreiberInnen wirklich ganz hart mit sich selbst um. Nicht nur diejenigen, die selbst über Erfahrungen beim Tagebuchschreiben berichten können, sind eingeladen, am Literaturfrühstück teilzunehmen. Auch jene, die einfach neugierig sind, mehr über das „Magazin der Gefühle“ zu erfahren, die schmökern möchten in den Tagebüchern von Frida Kahlo, Victor Klemperer oder Thomas Mann, sind bei Kaffee und Kipferl herzlich willkommen.
| Do. 12. Dezember 1996, 10:30 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
| Eintritt frei |
SALZ 203Lieben
Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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