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Literaturfrühstück mit Stefan Maurer

Die vielen Leben der Brigitte Schwaiger

© Karl Kofler

Brigitte Schwaiger (1949–2010) gelang mit ihrem Debütroman Wie kommt das Salz ins Meer (1977) ein zeitloser Bestseller, der zum „Kultbuch“ einer ganzen Generation avancierte, und Übersetzung in mehrere Sprachen fand. Die nachfolgenden literarischen Werke – über 18 Bücher, deren Themen von der Anti-Heimatliteratur und „Väterliteratur“ sowie Aufarbeitung der katholischen Erziehung im Kloster bis zur Shoah in Die Galizianerin (1982) reichen – wurden von der Literaturkritik aber nur noch am Sensationserfolg des Debüts gemessen. Schlaglichtartig soll das Werk sowie die Biografie der Schriftstellerin Brigitte Schwaiger beleuchtet werden, die nicht nur zeitlebens als bildende Künstlerin aktiv war, – sie verfasste gemeinsam mit Arnulf Rainer das Buch Malstunde (1980) –, sondern auch als politische Autorin und Aktivistin vorgestellt werden soll.

Kaffee und Kipferl ab 9.45 Uhr und solange der Vorrat reicht.

Stefan Maurer, Literaturwissenschaftler am StifterHaus Linz, ist der Kurator der Ausstellung „Brigitte Schwaiger – ,Wenn man schreibt, hält man das für Realität, was man schreibt.‘“ im StifterHaus, zu sehen bis 13. März 2026. Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstellung.

Do. 05. Februar 2026, 10:30 Uhr
Literaturhaus
€ 9/7
Reservierung: T. 0662 422 411 oder karten@literaturhaus-salzburg.at