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Lesung

Elias Hirschl

Schleifen
© Petra Weixelbraun

Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet an einer seltsamen Krankheit, die sich bereits mehrmals in ihrer Familie gezeigt hat: jedes Symptom, von dem sie liest oder hört, bekommt sie sofort – sei es die Pest, Cholera oder der Schmerz nach einem Ski-Unfall. Als Sprachwissenschaftlerin lernt sie, sich mit Wörtern aus toten Sprachen dagegen zu immunisieren. Gemeinsam mit Otto Mandl, einem begabten Mathematiker und ihrem Seelenverwandten, beginnt sie, an der Entwicklung einer neuen, perfekten Sprache zu arbeiten, von der sie zunehmend besessen scheint.

„Schleifen“ (Zsolnay Verlag, 2026) erzählt von der Macht der Sprache, ihrer Verbindungskraft und ihren Grenzen. Elias Hirschl hebt dabei die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion auf und das zum großen Vergnügen seiner Leser:innen: „Der heimische Autorenjungstar verschleudert in seinem neuen Roman die Ideen nur so. Ein anregender, gescheiter, großer Spaß“ (Der Standard).

Elias Hirschl, geb. 1994 in Wien, ist Autor, Musiker, Slam Poet und schreibt für Theater und Radio. Er erhielt 2020 den Reinhard-Priessnitz-Preis und 2022 den Publikumspreis beim Bachmannpreis. Zuletzt erschienen die Romane „Salonfähig“ (2021) und „Content“ (2024, beide Zsolnay Verlag).

Mi. 17. Juni 2026, 19:30 Uhr
Literaturhaus
Vollpreis: 12,– € | Ermäßigt: 10,– € | Mitglied: 8,– €
Reservierung: T. 0662 422 411 oder karten@literaturhaus-salzburg.at
Büchertisch: Rupertus Buchhandlung