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Lesung

Elias Hirschl

Content
© Petra Weixelbraun

Die Welt geht unter. Doch bis dahin arbeitet die Erzählerin in Elias Hirschls neuem Roman in der Content-Farm Smile Smile Inc. und schreibt sinn­befreite Listen-Artikel, die Clicks generieren sollen. Die sind genauso bedeutungslos wie die Memes und YouTube-Videos, die ihre Kolleginnen produzieren. Oder die Start-ups, die ihr Freund Jonas im Wochenrhythmus gründet, während die Stadt brennt.

Nach seinem Roman „Salonfähig“ stellt Elias Hirschl in seinem neuen Buch wieder eine satirische Milieustudie an und lässt die Leser:innen durch eine überzeichnete Gegenwart schlingern. Es ist eine Arbeitswelt, die Inhalte, „Content“ für Internet-User:innen produziert zu Themen, die keine Bedeutung haben. Aber: Brand Managing ist alles, Follower sind die bestimmende Währung, gutes Storytelling der Weg zum Erfolg. Elias Hirschl versteht es, das von ihm gezeichnete Klischee kritisch-humorvoll auf die Spitze zu treiben. Am Ende steht die Frage, was eigentlich übrig bleibt, wenn die Welt keinen Sinn mehr ergibt und die Worthülsen wegbröseln.

Elias Hirschl, geb. 1994 in Wien, ist Autor, Musiker, Slam Poet und schreibt für Theater und Radio. 2020 erhielt er den Reinhard-Priessnitz-Preis. Es erschienen u.a. die Romane „Hundert schwarze Nähmaschinen“ (Jung und Jung Verlag, 2017) und „Salonfähig“ (Zsolnay Verlag, 2021).

Do 08. Februar 2024, 19:30 Uhr
Literaturhaus
Vollpreis: 12,– € | Ermäßigt: 10,– € | Mitglied: 8,– €
Reservierung: T. 0662 422 411 oder karten@literaturhaus-salzburg.at
Büchertisch: Rupertus Buchhandlung