Lesung & Buchpräsentation

Erich Hackl

Sara und Simón
© Aleksandra Pawloff

In seinem neuen, gerade erschienenen Buch „Sara und Simón“ (Diogenes Verlag 1995) verknüpft der bekannte österreichische Schriftsteller Erich Hackl den Fund eines zwei Monate alten Babys mit der Geschichte einer jungen Frau namens Sara Méndez, die 1973 aus Urugay flieht und in Argentinien den Kampf gegen das Regime fortsetzt. Im Juni 1976 bringt sie in Buenos Aires ein Kind zur Welt. Zwanzig Tage nach der Geburt wird sie von einem Kommando des Geheimdienstes verschleppt. Ihren Sohn Simón muß sie zurücklassen – einen von Tausenden „Verschwundenen“. Saras Bemühungen, ihr Kind wiederzufinden, bleiben lange Jahre erfolglos. Erst Mitte der 80er Jahre stößt sie auf die Spur eines ausgesetzten Jungen…

Do. 9. März 1995, 20:00 Uhr
Literaturhaus Salzburg