Gerda Haller
Ingeborg Bachmann. Ein Tag wird kommen‚Gelernt habe ich etwas von den Italienern, das ist schwer zu erklären.(…) Es sind nicht die Schönheiten, nicht die Orangenbäume und nicht die herrliche Architektur, sondern die Art zu leben. Ich habe hier leben gelernt.‘ Das sagt Ingeborg Bachmann in einem ihrer Gespräche, das sie wenige Monate vor ihrem Tod im Juni 1973 mit Gerda Haller führt, die ein Filmporträt über sie gestaltet. Ingeborg Bachmann führt Gerda Haller an ihre Lieblingsplätze in Rom, macht sie mit ihren Lebensmenschen bekannt. Erstmals veröffentlicht liegen nun die Gespräche zwischen Ingeborg Bachmann und Gerda Haller vor, die – wie Hans Höller in seinem Nachwort ausführt – gleichsam als Testament der Autorin verstanden werden können, weil sie ein Resümee der Themen enthalten, die sie zeitlebens beschäftigt haben, von der Musik bis zu ihren utopischen Hoffnungen. Im Anschluß an ein Referat von Gerda Haller über ihr Buch und ihre Begegnungen mit Ingeborg Bachmann wird der Film gezeigt.
Gerda Haller, geboren 1943, Absolventin des Mozarteums, war seit 1973 als freie Mitarbeiterin des ORF für Fernseh- und Filmproduktionen tätig, sie lebt in Wien. Das Buch ‚Ingeborg Bachmann. Ein Tag wird kommen. Gespräche in Rom‘ ist 2005 im Jung und Jung Verlag erschienen.
| Do. 09. Juni 2005, 20:00 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
| Mitveranstalter: Jung und Jung Verlag |
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Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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