Günter Herburger
Traum und BahnDer Autor der bekannten „Birne“-Kinderbücher ist ein Unangepaßter, der sich vom Gerede über literarische Trends nicht beeindrucken läßt. Literatur ist für ihn eine Erkundungsreise ins Neuland unserer immer wieder zu entdeckenden Existenz. Erst wenn es gelingt, Abstand zu nehmen von der Suche nach Anerkennung, wird es möglich, Unerwartetes zu finden. Herburger ist in den letzten Jahren dem Bezug zwischen Körper und Geist im Langstreckenlauf auf der Spur und hat dies in den Büchern „Lauf und Wahn“ sowie in „Traum und Bahn“ künstlerisch umgesetzt. Beide Texte beweisen, daß die Abgrenzung zwischen Sportlern und Intellektuellen ein Denkmuster ist, das auf Vorurteilen beruht, daß Sport zur Kunst werden kann und umgekehrt. „Traum und Bahn“ ist der Bericht des Marathonläufers Herburger, dessen Erfahrungen mit dem Laufen sich am Schreibtisch fortsetzen, wo sie zur Kraftquelle werden. Die Strecke ist Ort der Eindrücke, der Reflexion, des körperlichen und psychischen Grenzgangs.
| Sa. 06. Mai 1995, 20:00 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
SALZ 204Erste Lektüren II
Gut zwei Jahre ist es her – Sie als SALZ-Leser:in, als SALZ-Abonnent:in erinnern sich – dass wir eine Ausgabe Ersten Lektüren gewidmet haben. Die Zahl der teilnehmenden Autor:innen war groß. Und trotzdem nicht vollständig. Gerade die Erfahrungen der Autor:innen, die für Kinder und Jugendliche schreiben, hätte SALZ damals in größerem Umfang nicht aufnehmen können. Aber wir wollen sie auch lesen, die Geschichten ihrer ersten Lektüren, ihrer Hör- und Lesewelten. Und wir haben mit Peter Fuschelberger vom Jungen Literaturhaus einen Kenner und erfahrenen Literaturvermittler als Freund. Ihn einzuladen, SALZ Erste Lektüren ...
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