H.C. Artmann lesen
H.C. Artmann ist in seinen letzten Lebensjahren zu einer Integrationsfigur für liberales Kunst- und Politikverständnis geworden, in einem Ausmaß, wie es in der Kulturszene Österreichs kaum je der Fall war. Damit hängt zusammen, daß seine Person und das, wofür sie für viele stand, mehr im Zentrum der Aufmerksamkeit war, als das Werk. Initiiert war das fraglos durch die jahrzehntelange Selbstinszenierung des Autors, der – in einer Mischung von romantischen und existentialistischen Mustern – Dichter und Dichtung als Einheit gesehen haben wollte. „H.C. Artmann lesen“ heißt daher, die Person A. so gut zu durchleuchten, daß das Werk dahinter wieder deutlicher lesbar wird. Beim Literaturfrühstück – wie immer bei Kaffee und Gebäck – wird der Verleger Jochen Jung, ein exzellenter Kenner von H.C. Artmanns Werk und langjähriger Freund des Dichters an H.C. erinnern.
| Do. 04. Dezember 2003, 10:30 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
SALZ 202Nahaufnahmen 31
Auch in der 202ten Ausgabe von SALZ wird vorgestellt und zurückgeblickt, geehrt, gratuliert und gedankt. Und weiter gefeiert. Mit den beiden Festvorträgen von Werner Michler und Anna Maria Stadler, aber auch mit den Beiträgen von Zsuzsanna Gahse und Martin Amanshauser gibt es einen kleinen Rückblick auf das SALZ-Jubiläum. 1975 ist auch das Salzburger Literaturjahr, dem Harald Gschwandtner in der Reihe „Vor Ort“ seine Aufmerksamkeit widmet. /// Gleichzeitig nehmen die Nahaufnahmen die Aufgabe von Literaturzeitschriften wahr – sie präsentieren und stellen damit die aktuellste Salzburger Literatur mit prämierten Texten, ...
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