Handke lesen
„Handke lesen“, unter diesem Titel wird Hans Höller – von seiner persönlichen Handke-Lektüre ausgehend – auf spezifische Themen und Formen des Schreibens dieses österreichischen Schriftstellers aufmerksam machen, Überlegungen zum werkgeschichtlichen Zusammenhang seiner Bücher anstellen und anhand ausgewählter Textbeispiele die sprachlichen Besonderheiten seines Werks in den Blick rücken. Vor allem aber wird es um das Lesen selber gehen. Denn Handke gehört zu den zeitgenössischen Autoren, die, direkt und indirekt, das Lesen zu einem zentralen Thema ihres Werks gemacht haben. Das langsame, geduldige Lesen gibt nicht nur eine charakteristische Form der Welterfahrung vor, Lesen ist bei ihm auch eine Position des Widerstands gegen die schnellen, millionenfach reproduzierten Bilder und Texte der neuen Medien. Handke hat mit diesem Widerstand dem Lesen eine ungewöhnliche Würde und zugleich eine außergewöhnliche Aktualität zurückerobert. Beim Literaturfrühstück – wie immer bei Kaffee und Gebäck – wird Hans Höller, Professor am Institut für Germanistik, in das in vieler Hinsicht ungewöhnliche literarische Werk von Peter Handke einführen.
| Do. 05. Dezember 2002, 10:30 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
SALZ 203Lieben
Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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