Hanna Johansen
KurnovelleEine Frau entzieht sich der Eintönigkeit und den schleichenden Frustrationen des Familienlebens durch eine Kur in Italien. In der ungewohnten Zeit für sich allein werden ihr die emotionalen Defizite klar, die im Lauf der Jahre entstanden sind. Sie beschließt, ihren Töchtern eine bessere Mutter zu sein, und will die im Alltagstrott verschüttete Liebe zu ihrem Ehemann erneut leben. Nach der Rückkehr aber stellt sich heraus, daß der Mann von der ungewohnt vitalen Zuneigung der Frau überfordert ist. Die Frau kommt um die Auseinandersetzung mit der Realität des Mannes nicht herum, sie trennt sich, beginnt ein neues Leben. Hanna Johansens Novelle – 1994 im Hanser Verlag erschienen – ist in einer ruhigen, analytischen Sprache gehalten, die jedoch Emotionen nicht verbirgt.
| Mi. 08. Februar 1995, 20:00 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
SALZ 202Nahaufnahmen 31
Auch in der 202ten Ausgabe von SALZ wird vorgestellt und zurückgeblickt, geehrt, gratuliert und gedankt. Und weiter gefeiert. Mit den beiden Festvorträgen von Werner Michler und Anna Maria Stadler, aber auch mit den Beiträgen von Zsuzsanna Gahse und Martin Amanshauser gibt es einen kleinen Rückblick auf das SALZ-Jubiläum. 1975 ist auch das Salzburger Literaturjahr, dem Harald Gschwandtner in der Reihe „Vor Ort“ seine Aufmerksamkeit widmet. /// Gleichzeitig nehmen die Nahaufnahmen die Aufgabe von Literaturzeitschriften wahr – sie präsentieren und stellen damit die aktuellste Salzburger Literatur mit prämierten Texten, ...
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