Hinter den Kulissen. Ferdinand Raimund: Der Bauer als Millionär
Wenn Feen und Geister sich streiten, kann es auf Erden nicht Frieden geben … Und so lang es auf Erden Gestalten wie den großtuerischen Bauern Fortunatus Wurzel gibt, erst recht nicht! Sein Ein und Alles, seine Ziehtochter Lottchen, darf ihren Fischer Karl nicht lieben, weil der Bauer diesen nicht mehr für standesgemäß hält, seit er selbst zu Reichtum gekommen ist. Dass er weder für das Kind noch für seinen Reichtum etwas kann, hat er schlicht vergessen und kann er auch nicht voll ermessen; er ist nichts anderes als ein Bauer auf dem Schachbrett des Feenkriegs … Der arme, aber edle Fischer Karl stellt sich dem Kampf um sein geliebtes Mädchen, ohne zu ahnen, dass er es mit den Mächten der Finsternis aufnehmen muss, und auch das Mädchen hat seine Bewährungsprobe noch zu bestehen …
In der Regie von Robert Pienz hat Ferdinand Raimunds wunderbare Zauberposse „Der Bauer als Millionär“ am 5. Mai 2011 Premiere am Schauspielhaus Salzburg. Sie fordert die ganze Bühne, ist anspielungsreiches Kunst- und pralles Volkstheater zugleich! Wenn Sie hinter die Kulissen des Stücks blicken möchten, nützen Sie die Gelegenheit und kommen Sie mit dem Regisseur und anderen Mitwirkenden ins Gespräch.
| Mi. 11. Mai 2011, 11:00 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
| Eintritt frei | |
| Moderation: Ulrike Tanzer | |
| Mitveranstalter: Fachbereich Germanistik, Schauspielhaus Salzburg |
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Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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