Klemens Renoldner
Die Wolken von beiden Seiten gesehen
In seinem neuen Buch „Die Wolken von beiden Seiten gesehen“ (Sonderzahl Verlag, 2026) erzählt Klemens Renoldner von Felix Tichy, der für eine Fernsehdokumentation in Paris recherchiert. Während er sich durch verstaubte Archivalien, Briefe und Manuskripte von französischen Spezialisten zu Franz Schubert gräbt, trennt sich seine Freundin von ihm. Aus dem Gleichgewicht geraten, erreicht Felix ein Brief seines Freundes Florian Lothar, der eine kurze und wenig ruhmreich endende Karriere als Musiker hatte. Der Brief aus Manaus lässt Felix Tichy erschüttert zurück, enthält er doch die Nachricht vom geplanten Selbstmord des Freundes. Er soll außerdem die Trauerrede auf den Freund halten, doch kann Felix nicht einmal herausfinden, ob Florian noch am Leben ist.
Klemens Renoldner legt einen formal hybriden Roman vor, der verschiedene Textgattungen wie Briefe, Traumerzählungen, Notizen zu einer spannungsgeladenen Erzählung verbindet.
Klemens Renoldner, geb. 1953 in Schärding, studierte Literatur und Musik in Wien und Salzburg. Er ist Mitbegründer der Literaturzeitschrift SALZ und war in der Anfangszeit als leitender Redakteur dieser tätig. Renoldner arbeitete als Dramaturg, Regisseur, Kurator und Dozent. Zuletzt erschien „Geschichte zweier Angeklagter“ 2023 im Sonderzahl Verlag.
| Mi. 08. April 2026, 19:30 Uhr | |
| Literaturhaus | |
| Vollpreis: 12,– € | Ermäßigt: 10,– € | Mitglied: 8,– € | |
| Reservierung: T. 0662 422 411 oder karten@literaturhaus-salzburg.at | |
| Büchertisch: Rupertus Buchhandlung |
SALZ 203Lieben
Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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