Literatur und Utopie
„Im Widerspiel des Unmöglichen mit dem Möglichen erweitern wir unsere Möglichkeiten“. (Ingeborg Bachmann) Es gehört zu den geläufigen Vorstellungen, daß Literatur mit Utopie zu tun hat. Will man aber das Verhältnis von Literatur und Utopie genauer bestimmen, zeigt sich, daß der Utopiebegriff ein weites Feld ist, das sich bei einem Literaturfrühstück nicht ganz ausmessen läßt. Mit dem Blick auf das nächste Jahrtausend sollen an diesem Vormittag einige Bestimmungsversuche vorgestellt werden, verschiedene Aspekte des Utopischen (literarische, politische, anthropologische) gestreift und der Versuch unternommen werden, die Geschichte der literarischen Utopie zu skizzieren. Dazu gibt es Hinweise auf einige Bücher, die auf unterschiedliche Art und Weise mit der Utopie zu tun haben, u.a. von Robert Musil und Ingeborg Bachmann. Beim Literaturfrühstück – wie immer bei Kaffee und Gebäck – wird Hans Höller, Prof. am Institut für Germanistik der Universität Salzburg, von dem gerade eine neue Monographie über Ingeborg Bachmann (Rowohlt 1999) erschienen ist, über das Thema „Literatur und Utopie“ sprechen – ein Thema, das seine literaturwissenschaftliche Arbeit wesentlich bestimmt.
| Do. 02. Dezember 1999, 10:30 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
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Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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