Literaturkritik: Pro & Contra
Die Literaturkritik spielt im Literaturbetrieb eine immer wichtigere Rolle – sie vermittelt zwischen dem Buch und dem Lesepublikum. Die kritische Auseinandersetzung kann Lust auf das Lesen eines Buches machen oder von der Lektüre abraten. Manche Literaturkritiker entscheiden über Erfolg und Mißerfolg eines Buches und damit oft auch eines Autors. Lobeshymnen und Verrisse etwa im „Literarischen Quartett“ haben einen direkten Einfluß auf den Verkauf eines Buches. Andererseits haben Werke, die von der Kritik nicht wahrgenommen werden, noch weniger Chancen auf dem Literaturmarkt. Nicht selten werden Bücher völlig gegensätzlich beurteilt: Der eine Kritiker lobt, die andere Kritikerin verreißt den Text. Welche Rolle spielt für Sie die Literaturkritik? Lassen Sie sich durch Kritiken beeinflussen? Kaufen und lesen Sie Bücher, die Ihnen Literaturkritiker empfehlen? Oder hat die subjektive Beurteilung eines Kritikers für Ihre Lektüre keine Bedeutung? Als Gast wird der Literaturkritiker Dr. Anton Thuswaldner (Salzburger Nachrichten) mit uns über seine Erfahrungen als Kritiker und sein Verständnis von Literaturkritik diskutieren – wie immer bei einem Frühstück mit Kaffee, Tee und Gebäck.
| Do. 08. Januar 1998, 10:30 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
| Eintritt frei |
SALZ 202Nahaufnahmen 31
Auch in der 202ten Ausgabe von SALZ wird vorgestellt und zurückgeblickt, geehrt, gratuliert und gedankt. Und weiter gefeiert. Mit den beiden Festvorträgen von Werner Michler und Anna Maria Stadler, aber auch mit den Beiträgen von Zsuzsanna Gahse und Martin Amanshauser gibt es einen kleinen Rückblick auf das SALZ-Jubiläum. 1975 ist auch das Salzburger Literaturjahr, dem Harald Gschwandtner in der Reihe „Vor Ort“ seine Aufmerksamkeit widmet. /// Gleichzeitig nehmen die Nahaufnahmen die Aufgabe von Literaturzeitschriften wahr – sie präsentieren und stellen damit die aktuellste Salzburger Literatur mit prämierten Texten, ...
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