Marko Dinić
Buch der Gesichter
Marko Dinić erzählt die Geschichte Serbiens im 20. Jahrhundert in einem vielstimmigen Roman: Der Tag, als das okkupierte Serbien als „judenfrei“ erklärt wird, ist der historische Moment, um den der Autor die Schicksale acht verschiedener Figuren anordnet. An diesem Tag begibt sich Isak Ras noch einmal auf einen wahrscheinlich letzten Streifzug durch die Stadt. Er sucht nach den Spuren seiner verschütteten Vergangenheit, denn seine Mutter Olga ist vor 21 Jahren spurlos verschwunden. Hatten die Anarchisten Rosa und Milan damit zu tun? Oder die mysteriösen Doppelgänger, die in der Stadt herumliefen?
Der zweite Roman von Marko Dinić, für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert, eröffnet in acht Kapiteln acht unterschiedliche Perspektiven. Diese geben dem Roman eine mitunter schonungslose Plastizität, die die Geschichte Serbiens und Europas begreifbar macht.
Eintritt frei! Anmeldung erforderlich, telefonisch unter 0662 8072 2450, per E-Mail an: stadtbibliothek@stadt-salzburg.at oder in der Stadt:Bibliothek.
Marko Dinic, geb. 1988 in Wien, verbrachte seine Kindheit und Jugend in Belgrad. In Salzburg studierte er Germanistik und jüdische Kulturgeschichte, lebt als freischaffender Autor in Wien. 2021 erhielt er den Förderungspreis der Stadt Wien für Literatur. 2019 erschien im Zsolnay Verlag sein erster Roman „Die guten Tage“.
| Di. 21. Oktober 2025, 20:00 Uhr | |
| Stadt:Bibliothek, Panoramabar | |
| Eintritt frei Anmeldung erforderlich | |
| Reservierung: Anmeldung erforderlich, telefonisch unter 0662 8072 2450, per E-Mail an: stadtbibliothek@stadt-salzburg.at oder in der Stadt:Bibliothek. | |
| Moderation: Klemens Renoldner | |
| Mitveranstalter: Stadt:Bibliothek | |
| Büchertisch: Rupertus Buchhandlung |
SALZ 204Erste Lektüren II
Gut zwei Jahre ist es her – Sie als SALZ-Leser:in, als SALZ-Abonnent:in erinnern sich – dass wir eine Ausgabe Ersten Lektüren gewidmet haben. Die Zahl der teilnehmenden Autor:innen war groß. Und trotzdem nicht vollständig. Gerade die Erfahrungen der Autor:innen, die für Kinder und Jugendliche schreiben, hätte SALZ damals in größerem Umfang nicht aufnehmen können. Aber wir wollen sie auch lesen, die Geschichten ihrer ersten Lektüren, ihrer Hör- und Lesewelten. Und wir haben mit Peter Fuschelberger vom Jungen Literaturhaus einen Kenner und erfahrenen Literaturvermittler als Freund. Ihn einzuladen, SALZ Erste Lektüren ...
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