Marlen Mairhofer
Alice
Der Debütroman von Marlen Mairhofer ist ein poetischer Relaunch von „Alice im Wunderland“. Dieses Buch wirft einen Blick in die geheimnisvolle Welt eines Mädchens. Aller Mädchen!
Das Mädchen ist ein wundersames Wesen. Es lebt in einer Welt, die allen anderen verschlossen ist, bevölkert von merkwürdigen und monströsen Dingen. Von Pferdezeitschriften, besten Freundinnen und Zahnlücken, von Tieren mit und ohne Fell, schrumpfenden Kleidungsstücken und Löchern überall. Wer dieser Welt entwachsen ist, blickt später darauf zurück, als wäre es ein Traum voller Schrecken und geheimnisvoller Erscheinungen gewesen. Dabei ist es harte Realität, kein Wunderland.
Eine Geschichte allerpersönlichster Erlebnisse, die sie mit allen anderen Mädchen teilt. Und genau diese Geschichte erzählt dieses Buch: verspielt, originell und gnadenlos ehrlich! (Jung und Jung Verlag)
Alice von Marlen Mairhofer trifft bei der Salzburger Buchpremiere auf Alice aus dem Salzburger Marionettentheater: Puppenspielerin Michaela Obermayr (Salzburger Marionettentheater) erweckt Alice auf der Bühne des Literaturhauses zum Leben.
Marlen Mairhofer, geb. 1991 in Steyr, studierte Germanistik und lebt in Salzburg. Ihre Dissertation über Marlen Haushofer, Ingeborg Bachmann und Hélène Cixous ist 2025 im Sonderzahl Verlag erschienen. 2023 erhielt sie das Jahresstipendium für Literatur des Landes Salzburg, 2024 das Startstipendium, 2026 das Projektstipendium für Literatur 2026/27. 2025 wurde das Manuskript von „Alice“ mit dem Theodor Körner Förderpreis ausgezeichnet. Der Roman steht auf der Longlist für den Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2026.
Mit freundlicher Unterstützung des Salzburger Marionettentheaters
| Di. 29. September 2026, 19:30 Uhr | |
| Literaturhaus | |
| Vollpreis: 12,– € | Ermäßigt: 10,– € | Mitglied: 8,– € | |
| Reservierung: T. 0662 422 411 oder karten@literaturhaus-salzburg.at | |
| Mitveranstalter: Salzburger Marionettentheater | |
| Büchertisch: Rupertus Buchhandlung |
SALZ 205Das Gedicht ergibt sich nicht
Neue Gedichte von 21 Lyrikerinnen und Lyrikern sind in disem SALZ zu lesen. Sie führen von Japan bis auf den Karst, von Italien nach Georgien. Aber wichtiger als die geografischen Orte sind die Sprach- und Worträume, die sie öffnen. Margret Kreidl hat diese Ausgabe geplant, die Vorgabe für die eingeladenen Autor:innen war lediglich, sich auf zwei Seiten zu beschränken. Und es ist ihr gelungen, eine Vielfalt der Gegenwartslyrik in SALZ zu versammeln – von Uljana Wolf und Gerhard Rühm bis zu Carla Lorenz und Natascha Gangl, die mit „Die Folgen“ die genau konzipierte Lyrik-Ausgabe eröffnet.
In den einleitenden ...
Aktuelle Ausgabe bestellen SALZ 204

Erste Lektüren II
SALZ 203
Lieben
SALZ 202