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Literaturfrühstück mit Harald Gschwandtner

Mutter und Tochter am Schreibtisch

Christine Haidegger und Meta Merz
© Stefan Zweig Haus /Literaturarchiv Salzburg

Seit 2024 verwahrt das Literaturarchiv Salzburg den gemeinsamen Nachlass von Christine Haidegger (1942–2021) und ihrer Tochter Christina Haidegger (1965–1989), die den Großteil ihrer Texte unter dem Pseudonym Meta Merz veröffentlicht hat.

Christine Haidegger, die mit ihrem 1979 erschienenen Debütroman „Zum Fenster hinaus“ für Aufsehen gesorgt hatte, war eine wichtige Integrationsfigur im Salzburger literarischen Leben: als Vermittlerin und Ermöglicherin von Literatur, als Herausgeberin und Mentorin für junge Autorinnen. Auch ihr Ehemann Eberhard Haidegger (1940–2025) war neben seiner Arbeit als Bahnbediensteter literarisch tätig. Als Meta Merz bereits als Schülerin zu schreiben begann, war der ‚literarische Haushalt‘ Haidegger komplett: Bemüht, sich künstlerisch von ihrem Elternhaus zu emanzipieren, fand Meta Merz dort zugleich gute Voraussetzungen für eine Karriere als Autorin: zwar wenig ökonomisches Kapital, aber ein literaturaffines Umfeld – und nicht zuletzt Verständnis für ein Leben abseits von Konventionen.

Kaffee und Kipferl ab 9.45 und solange der Vorrat reicht.

Harald Gschwandtner, Literaturwissenschaftler am Literaturarchiv Salzburg, stellt die beiden Autorinnen vor und beleuchtet dabei verschiedene Dimensionen familiären Schreibens.

Do. 07. Mai 2026, 10:30 Uhr
Literaturhaus
€ 9/7
Reservierung: T. 0662 422 411 oder karten@literaturhaus-salzburg.at