Petra Nagenkögel
Dort. Geografie der Unruhe
„Du kommst an und bist glücklich verwirrt.“ Petra Nagenkögel führt uns in ihrem neuen Buch nach Buenos Aires, an einen Ort, an dem Geschichte und Gegenwart einander bedingen und durchdringen. Das Erkunden einer Stadt, ihrer Umgebung, das Aufbrechen in die Fremde ist der Ausgangspunkt. Dabei geht es nicht nur um Spuren der Geschichte eines Landes, das vom Erbe der europäischen Einwanderung gezeichnet ist; es geht auch um das Hier-Sein und Am-Ort-Sein des Ich: „Du gehst ohne Ziel und wie unbeschrieben, streifst zufällig an einen anderen, teilst eine flüchtige Begegnung und einen Moment, der sich anfühlt, als könnte er sich heraushalten aus dem Lauf der Geschichte, als hätte er mit ihr nichts zu tun.“ Das Erfahrbahre bricht sich im Auge der Betrachterin, verdichtet sich und macht Tieferliegendes sichtbar. Petra Nagenkögel schreibt Literatur, die sich dem Offenen überlässt.
Petra Nagenkögel, geboren 1968 in Linz, Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Salzburg, wo sie als Autorin und in der Literaturvermittlung arbeitet. „Dort. Geografie der Unruhe“ erschien im Verlag Jung und Jung.
| Mi. 27. Februar 2019, 19:30 Uhr | |
| Literaturhaus | |
| Vollpreis: 8,– € | Ermäßigt: 6,– € | Mitglied: 4,– € | |
| Reservierung: Tel. 0662/422 411 | |
| Moderation: Hans Höller | |
| Büchertisch: Rupertus Buchhandlung |
SALZ 202Nahaufnahmen 31
Auch in der 202ten Ausgabe von SALZ wird vorgestellt und zurückgeblickt, geehrt, gratuliert und gedankt. Und weiter gefeiert. Mit den beiden Festvorträgen von Werner Michler und Anna Maria Stadler, aber auch mit den Beiträgen von Zsuzsanna Gahse und Martin Amanshauser gibt es einen kleinen Rückblick auf das SALZ-Jubiläum. 1975 ist auch das Salzburger Literaturjahr, dem Harald Gschwandtner in der Reihe „Vor Ort“ seine Aufmerksamkeit widmet. /// Gleichzeitig nehmen die Nahaufnahmen die Aufgabe von Literaturzeitschriften wahr – sie präsentieren und stellen damit die aktuellste Salzburger Literatur mit prämierten Texten, ...
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