Raum schaffen
„Literatur ist Struktur und Beziehung: das Erscheinen des Wirklichen braucht einen Raum, nicht unbedingt einen Sinn.“ (Thomas Stangl)
Welche Bedeutung hat der Raum, haben Räume für das Schreiben, für das Entstehen eines Textes? In welche Beziehungen treten Figuren, Körper, Gegenstände, Gedanken zum Raum, der sie umgibt, in dem sie stehen oder sich bewegen, der sie trägt? Und ist nicht der Text selbst begreifbar als Raum?
Wir werden uns in dieser Schreibwerkstatt mit der Erfahrung, Erfassung und Gestaltung von konkreten wie metaphorischen Räumen beschäftigen. Mit Zimmern und Schränken, Eingängen und Ausgängen, Dachböden, Erdhöhlen und Hinterhöfen, aber auch mit Lebensräumen, Gedächtnisräumen, Außen- und Innenräumen, mit Freiraum und Weltraum. Wir werden experimentieren mit Positionen und Koordinaten, mit Zentrum und Rand, Weite und Enge, Nähe und Ferne. Wir werden ein- und ausräumen, um- und ab- und verräumen. Wir werden Raum schaffen und ihn betreten, durchstreifen, verändern, erinnern, verlassen.
Petra Nagenkögel, geb. 1968 in Linz, Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Salzburg, Autorin und seit 1996 als Leiterin des Literaturvereins prolit, lebt in Wien. Im Verlag Jung und Jung erschien 2019 „Dort. Geografie der Unruhe“. www.petranagenkoegel.at
Die Schreibwerkstatt findet ab einer TeilnehmerInnenzahl von 7 Personen statt. Die Anmeldung zur Schreibwerkstatt ist bis einschließlich 13. Februar 2026 kostenlos stornierbar, wenn ein anderer Teilnehmer den Platz übernimmt. Wenn bis einschließlich 18. Februar der gebuchte Platz nicht vergeben werden kann, sind die vollen Kosten (140,– Euro) zu bezahlen.
Termine: Freitag, 20. Februar 2026 15 bis 18 Uhr, Samstag, 21. Februar 2026 10 bis 18 Uhr, Sonntag, 22. Februar 2026 10 bis 13 Uhr
| Fr. 20. Februar 2026, 15:00 Uhr | |
| Literaturhaus | |
| €140 Anmeldung erforderlich | |
| Reservierung: leselampe@literaturhaus-salzburg.at |
SALZ 202Nahaufnahmen 31
Auch in der 202ten Ausgabe von SALZ wird vorgestellt und zurückgeblickt, geehrt, gratuliert und gedankt. Und weiter gefeiert. Mit den beiden Festvorträgen von Werner Michler und Anna Maria Stadler, aber auch mit den Beiträgen von Zsuzsanna Gahse und Martin Amanshauser gibt es einen kleinen Rückblick auf das SALZ-Jubiläum. 1975 ist auch das Salzburger Literaturjahr, dem Harald Gschwandtner in der Reihe „Vor Ort“ seine Aufmerksamkeit widmet. /// Gleichzeitig nehmen die Nahaufnahmen die Aufgabe von Literaturzeitschriften wahr – sie präsentieren und stellen damit die aktuellste Salzburger Literatur mit prämierten Texten, ...
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50 Jahre SALZ
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