Robert Stadlober interpretiert Kurt Tucholsky
Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut
Robert Stadlober nimmt uns auf eine Reise mit Texten von Kurt Tucholsky mit, die er präzise ausgewählt hat und in dem Band „Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut“ (Verbrecher Verlag, 2024) herausgegeben hat. Außerdem ist ein Album mit den vertonten Liedern unter demselben Titel erschienen (staatsakt Records).
Der Publizist und Schriftsteller der Weimarer Republik bringt die Unmöglichkeiten des menschlichen Umgangs auf den Punkt – in Liebesdingen wie in Dingen des Hasses. Es geht um die Sinnlosigkeit von Gewalt sowie die Hoffnungslosigkeit von Politik, die sich über Gewalt zu vermitteln sucht. Um die Sehnsucht nach einer Art richtigem Leben und um den immerwährenden Kampf der Vielen um ein kleines Stück vom Ganzen.
Robert Stadlober liest, spielt und singt eigene Vertonungen von Kurt Tucholsky (1890-1935), über den der Schauspieler sagt: „Tucholsky gibt, mir zumindest, Antworten auf Fragen, von denen er wahrscheinlich noch gar nichts wusste. Und einige der Fragen seiner Zeit haben sich schrecklicherweise bis heute gehalten.“ Am Akkordeon hören Sie Daniel Moheit.
Robert Stadlober, geb. 1982 in Friesach, ist ein deutsch-österreichischer Schauspieler, Musiker und Autor. Er ist bekannt aus zahlreichen Rollen in Kino- und Fernsehfilmen (zuletzt „Führer und Verführer“). Mit HEYM, seinem Band-Projekt zusammen mit Klara Deutschmann und Daniel Moheit, vertonte er die Gedichte von Stefan Heym. Robert Stadlober lebt in Wien.
| Di. 11. März 2025, 19:30 Uhr | |
| Literaturhaus | |
| Vollpreis: 14,– € | Ermäßigt: 12,– € | Mitglied: 10,– € | |
| Reservierung: T. 0662 422 411 oder karten@literaturhaus-salzburg.at | |
| Büchertisch: Rupertus Buchhandlung |
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Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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