Rudolf Habringer
KopfständigEiner besucht eine Stadt, um dort alles zwanghaft zu registrieren, ein anderer läßt sich demütigen, ein weiterer gräbt ein riesiges Loch in die Erde, keiner weiß warum. In Rudolf Habringers neuer Prosa zerbricht das eherne Gesetz der Normalität an seinem eigenen Maß. Dem Einbruch des Außerordentlichen ist damit Tür und Tor geöffnet. Wo ehemals berechenbare Lebensumstände ihre Gültigkeit verlieren, entlarven sich die Protagonisten selbst, werden sich und anderen zum Rätsel. Der Autor beobachtet, notiert, hält die Hochspannung der Extremsituationen, die er beschreibt, durch.
| Mo. 16. Januar 1995, 20:00 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
SALZ 203Lieben
Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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