Satire und Kabarett
„Satiren sind die Löcher im Käse der Wirklichkeit“. – Über diese Definition von Satire ließe sich trefflich philosophieren, schreibt Manfred Koch. Ob er es beim Literaturfrühstück tun wird, weiß man nicht so recht. Aber hinter die Kulissen eines Schriftstellers, der seit über 30 Jahren als Kabarettautor und Satiriker arbeitet, läßt er die Teilnehmer sicher blicken. Manfred Koch schreibt seit Jahren u. a. für das „Salzburger Affronttheater“ und hat über sechshundert satirische Kolumnen in den „Salzburger Nachrichten“ verfaßt. Wer kennt sie nicht, die Texte unter den Titeln „Mit spitzer Feder“ und „Eingekocht“? Immer wieder hat er in seinen Kabarettbeiträgen und Kolumnen seine Meinung geschrieben, nun möchte er beim Literaturfrühstück auch seine ZuschauerInnen und LeserInnen zu Wort kommen lassen. Das Literaturfrühstück ist also eine gute Gelegenheit, Manfred Koch einmal persönlich die Meinung zu sagen, ihm Löcher in den Bauch zu fragen, ihn zu beschimpfen oder zu loben. Wie immer bei Kaffee und Gebäck werden wir einen Einblick bekommen in die Literaturwerkstatt eines Salzburger Satirikers und dann vielleicht auch verstehen, was gemeint ist mit der Definition: „Satiren sind die Löcher im Käse der Wirklichkeit“.
| Do. 08. April 1999, 10:30 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
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Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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