Tabu | Es ist die Seele ein fremdes auf Erden
Grete und Georg TraklD, Ö, Lux, F 2011, Regie: Christoph Stark, Drehbuch: Ursula Mauder, mit: Lars Eidinger, Peri Baumeister, Rainer Bock, Rafael Stachowiak, Petra Morzé, Vera Bolek u.a.; 95 Min
Der Film zeigt die Auswirkungen einer zerstörerischen Liebe, die ihre Protagonisten in unaufhebbaren Widerspruch zur Gesellschaft bringt. Und er stellt die Frage, wie aus der Unbedingtheit der verbotenen Leidenschaft eine bisher ungehörte lyrische Sprache entsteht: radikale expressionistische Kunst. Die Hauptfiguren heißen zwar Georg und Grete Trakl, doch Regisseur und Drehbuchautorin haben bewusst historische Fakten verändert – in einer biographischen Phantasie, die mit Elementen aus Trakls Leben die Geschichte einer großen Obsession erzählt. „Es geht gar nicht um den Inzest“, sagt Christoph Stark. „Es geht um zwei Menschen, die nicht zueinander können. Aus einem ganz besonderen Grund heraus. Das aber unbedingt wollen. Wissen, dass es sie zerstört, auf der anderen Seite aber auch lebendig macht.“
| Mi. 19. Februar 2014, 19:00 Uhr | |
| Das Kino | |
| Vollpreis: Kartenpreis DAS KINO / Mitglied: Eintritt frei | |
| Einführung: Manfred Mittermayer | |
| Mitveranstalter: DAS KINO |
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Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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