Thea Mengeler
Nach den Fähren
Eine Insel, die von allen Tourist:innen verlassen ist. Zurückgeblieben sind nur wenige Menschen, die geblieben sind und sich in einem Leben des Wartens, des Dazwischens und des Miteinanders in der Isolation eingerichtet haben. Plötzlich taucht das Mädchen Ada im ehemaligen Sommerpalast auf, der – verlassen von Gästen – nur mehr vom Hausmeister bewohnt wird. Ihre Fragen nach der Vergangenheit der Insel bringen etwas in Bewegung, die auch dann nicht mehr aufzuhalten ist, als Ada so plötzlich verschwindet, wie sie aufgetaucht ist.
In ihrem neuen Roman „Nach den Fähren“ (Wallstein Verlag, 2024) erzählt Thea Mengeler nicht, warum die meisten Menschen die Insel verlassen haben, sondern wie die übrigen Inselbewohner:innen nun miteinander leben. Ein atmosphärisch dichter Text, der mit keinem Wort zu viel das Verschwinden und das Erleben von Verlust zeigt und danach fragt, ob es Hoffnung geben kann, wenn alles stillzustehen scheint.
Thea Mengeler, geb. 1988, aufgewachsen in Krefeld, studierte Literarisches Schreiben und Kommunikationsdesign in Hildesheim, Kiel und Istanbul. Sie war Finalistin beim 28. open mike sowie Styria Artist in Residence 2022. Aktuell lebt sie als freiberufliche Autorin und Texterin in Hannover. 2022 veröffentlichte sie ihr Debüt „connect“ (Leykam Verlag). 2024 wurde ihr zweiter Roman „Nach den Fähren“ mit dem Preis der Hotlist ausgezeichnet.
| Di. 18. März 2025, 19:30 Uhr | |
| Literaturhaus | |
| Vollpreis: 12,– € | Ermäßigt: 10,– € | Mitglied: 8,– € | |
| Reservierung: T. 0662 422 411 oder karten@literaturhaus-salzburg.at | |
| Büchertisch: Rupertus Buchhandlung |
SALZ 202Nahaufnahmen 31
Auch in der 202ten Ausgabe von SALZ wird vorgestellt und zurückgeblickt, geehrt, gratuliert und gedankt. Und weiter gefeiert. Mit den beiden Festvorträgen von Werner Michler und Anna Maria Stadler, aber auch mit den Beiträgen von Zsuzsanna Gahse und Martin Amanshauser gibt es einen kleinen Rückblick auf das SALZ-Jubiläum. 1975 ist auch das Salzburger Literaturjahr, dem Harald Gschwandtner in der Reihe „Vor Ort“ seine Aufmerksamkeit widmet. /// Gleichzeitig nehmen die Nahaufnahmen die Aufgabe von Literaturzeitschriften wahr – sie präsentieren und stellen damit die aktuellste Salzburger Literatur mit prämierten Texten, ...
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