Trakl-Echo
Poetische Spuren aus 100 Jahren
Ein beeindruckender Hinweis auf die Bedeutung der Lyrik Georg Trakls ist die Zahl von Reaktionen anderer Lyriker und Lyrikerinnen auf die Lektüre seiner Gedichte. Unterschiedliche Spuren sind es, die zu Trakls Dichtung führen: Vor allem sind die Besonderheit der Sprache und die Geheimnisse seiner Bildwelt oft Anlass für ein „poetisches Echo“, aber auch das Thema „Krieg“, von dem nicht wenige Autoren selbst betroffen waren, konnte eine Nähe zu Trakls Dichtung herstellen. Gefühle der Gefährdung und Angst sind nicht selten eine Brücke zur Bildwelt seiner Gedichte.
Beim Literaturfrühstück – wie immer bei Kaffee und Gebäck, so lange der Vorrat reicht – wird Hans Weichselbaum, Leiter der Trakl-Forschungs- und Gedenkstätte und Geschäftsführer des Internationalen Trakl-Forums, an exemplarischen literarischen Beispielen die poetischen Spuren von Georg Trakl nachzeichnen. Er wird den von ihm herausgegebenen Band „Trakl-Echo“, der über 100 Gedichte enthält, vorstellen, darüber hinaus aber auch andere literarische Texte präsentieren, die sich in irgendeiner Weise auf Person oder Werk des Dichters Georg Trakl beziehen.
| Do. 06. Februar 2014, 10:30 Uhr | |
| Traklhaus, Waagplatz 1 | |
| Vollpreis: 6,– € | Ermäßigt: 4,– € | Mitglied: 4,– € |
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Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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