Transit
Anna Seghers
Georg (Franz Rogowski) entkommt den deutschen Truppen im letzten Moment nach Marseille. Er hat den Nachlass des Schriftstellers Weidel bei sich, der sich aus Angst vor seinen Verfolgern das Leben genommen hat: ein Manuskript, Briefe, die Zusicherung eines Visums durch die mexikanische Botschaft. Georg nimmt die Identität von Weidel an und versucht die Flucht. Als er Marie (Paula Beer) begegnet, ändert Georg seine Pläne.
„Transit“ basiert auf dem 1942 in Marseille entstandenen gleichnamigen Roman von Anna Seghers, in dem die Autorin das Leid der Emigranten durch die Unmenschlichkeiten der Visabeschaffung auf der Flucht nach Übersee beschreibt. Im Film begegnen sich der historische Stoff und die Gegenwart des heutigen Marseille, es ist die Geschichte einer großen, fast unmöglichen Liebe zwischen Flucht und Exil.
D, F 2018; Regie und Drehbuch: Christian Petzold; Kamera: Hans Fromm; Musik: Stefan Will; mit: Franz Rogowski, Paula Beer, Godehard Giese, Lilien Batman u.a.; 101 Minuten
| Mi. 03. April 2019, 19:30 Uhr | |
| DAS KINO, Giselakai 11 | |
| Vollpreis: Kartenpreis DAS KINO / Mitglied: Eintritt frei | |
| Reservierung: Tel. 0662/873100-15 | |
| Einführung: Manfred Mittermayer | |
| Mitveranstalter: DAS KINO |
SALZ 200/20150 Jahre SALZ
Wozu „SALZ“? 50 Jahre später –– Die Kunst der Literaturzeitschrift, so der Titel für das SALZ-Geburtstagsfest zum Jubiläum, weist einerseits auf die Verbindung von bildender Kunst und Literatur seit dem ersten Erscheinen von SALZ und verdeutlicht andererseits, was Literaturzeitschriften (Autor:innen, Künstler:innen und Herausgeber:innen) können: mit Sprache neue Welten schaffen, der literarischen Tradition kritisch verbunden, den dunklen und hellen Seiten in der Geschichte und politischen Fragestellungen gegenüber aufmerksam und offen bleiben.
Vieles hat sich geändert in 50 Jahren. Die Literatur hat ihren Stellenwert in der Stadt der Musik behauptet, viele ...
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