Verena Mermer
Autobus Ultima SperanzaEin Autobus ist der Ort, an dem viele Lebensgeschichten aufeinandertreffen: In ihrem neuen Roman erzählt Verena Mermer von Menschen, die sich unter den Zwängen der globalisierten Arbeitswelt auf den Weg in ein anderes Land machen müssen. Auf der Fahrt von Wien ins rumänische Cluj erfahren wir von den Schicksalen und Hoffnungen der 44 ArbeitsmigrantInnen, die an einem Dezembertag in den Bus der Linie „Ultima Speranza“ steigen. „Busfahrten machen anfällig für Rückblicke“, schreibt Verena Mermer: Die Autorin hat für ihren Roman lange recherchiert und verflicht mit präziser Sprache die Geschichten ihrer Figuren zu einer vielstimmigen Erzählung, die ein brisantes Thema der sozialpolitischen Realität zur Sprache bringt.
Verena Mermer, geb. 1984 in St. Egyden am Steinfeld, lebt nach ihrem Studium der Germanistik, Romanistik und Indologie und Arbeitsaufenthalten in Delhi, Baku und Cluj-Napoca in Wien als Autorin und Literaturwissenschaftlerin. Mermer erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, zuletzt 2017 den Gustav-Regler-Förderpreis. Nach ihrem Debütroman „die stimme über den dächern“ (2015) erschien 2018 ihr zweiter Roman „Autobus Ultima Speranza“ (beide Residenz Verlag).
| Do. 28. März 2019, 17:00 Uhr | |
| Heimalm, Rauris | |
| Eintritt frei | |
| Mitveranstalter: Rauriser Literaturtage | |
| Büchertisch: Rupertus Buchhandlung |
SALZ 203Lieben
Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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