Walter Toman
Heilsame AbständeDie 1994 erschienene Erzählsammlung des Psychologen und Dichters zeigt das Irrationale im scheinbar Rationalen, das Unvertraute im Vertrauten. Toman geht den bisweilen absurden Zusammenhängen menschlichen Verhaltens auf den Grund und erhellt Unbewußtes in Form von Geschichten. Diese Texte, geschrieben in den fünfziger und sechziger Jahren und heute wiederentdeckt, stellen heilsame Abstände zu bedrohlichen psychischen Erfahrungen her. Es gelingt ihnen, für das Innerste eine Sprache der Gelassenheit zu finden. Zudem verdeutlichen sie eine fruchtbare Wechselwirkung zwischen Psychologie, Psychoanalyse und Dichtung.
| Mi. 11. Januar 1995, 20:00 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
SALZ 205Das Gedicht ergibt sich nicht
Neue Gedichte von 21 Lyrikerinnen und Lyrikern sind in disem SALZ zu lesen. Sie führen von Japan bis auf den Karst, von Italien nach Georgien. Aber wichtiger als die geografischen Orte sind die Sprach- und Worträume, die sie öffnen. Margret Kreidl hat diese Ausgabe geplant, die Vorgabe für die eingeladenen Autor:innen war lediglich, sich auf zwei Seiten zu beschränken. Und es ist ihr gelungen, eine Vielfalt der Gegenwartslyrik in SALZ zu versammeln – von Uljana Wolf und Gerhard Rühm bis zu Carla Lorenz und Natascha Gangl, die mit „Die Folgen“ die genau konzipierte Lyrik-Ausgabe eröffnet.
In den einleitenden ...
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