„Was machen wir aus unserem Leben?“
Ingeborg Bachmann – Heinrich Böll. Der Briefwechsel
Der 2025 veröffentlichte Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Heinrich Böll ist das Dokument einer Freundschaft, von der bisher kaum etwas bekannt war. Als sich die beiden 1952 kennenlernten, standen sie am Beginn einer steilen Karriere. Wenig später zählten sie zu den bekanntesten deutschsprachigen Schriftsteller:innen, Bachmann als Lyrikerin, Böll als Erzähler. Der katholische Familienvater und die freizügige Diva blieben trotz aller Gegensätze zwei Jahrzehnte lang in Verbindung. In ihren Briefen ist die Rede vom Schreiben und vom Literaturbetrieb, von Religion und Politik, aber auch von der Familie, vom Wohnen und Reisen und dem immer knappen Geld. Bachmann und Böll gönnen einander den wachsenden Ruhm und lernen bald auch dessen Schattenseiten kennen.
Hans Höller, Autor des Vorworts, und Renate Langer, Herausgeberin, sprechen über den Briefwechsel.
Katharina Wawrik und Hannes Flaschberger lesen ausgewählte Textstellen.
| Mo. 13. Oktober 2025, 19:30 Uhr | |
| Literaturhaus | |
| Vollpreis: 14,– € | Ermäßigt: 12,– € | Mitglied: 10,– € | |
| Reservierung: T. 0662 422 411 oder karten@literaturhaus-salzburg.at | |
| Mitveranstalter: Literaturarchiv Salzburg | |
| Büchertisch: Rupertus Buchhandlung |
SALZ 203Lieben
Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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