„Wenn man schreibt, hält man das für Realität, was man schreibt“
Brigitte Schwaiger in Linz und Freistadt
Die 2010 verstorbene Schriftstellerin Brigitte Schwaiger (geb. 1949 in Freistadt / OÖ), die 1977 mit „Wie kommt das Salz ins Meer“ einen Bestseller schrieb, wird derzeit im StifterHaus in Linz mit einer Ausstellung gewürdigt, die Biografie und Werk erschließt sowie erstmals umfassend Schwaigers bildnerisches Werk zeigt. Ein kurzer Besuch eines der ersten Wirkungsorte Schwaigers, dem Linzer Kellertheater am Hauptplatz, wo Schwaiger mit dem Theaterstück „Nestwärme“ (1976) debütierte, ist ebenfalls geplant. Neben einer Kuratoren-Führung und einem Gespräch mit der Schriftstellerin Andrea Winkler, die ein Nachwort für die Neuauflage von Schwaigers „Fallen lassen“ (Czernin 2025) verfasst hat, führt die weitere Reise zu Schwaigers Heimatort im Mühlviertel, wo ein gemeinsamer Spaziergang entlang des Brigitte-Schwaiger-Literaturwegs an literarische Erinnerungsorte, wie das Geburtshaus der Schriftstellerin in der denkmalgeschützten historischen Freistädter Altstadt, führt.
Literarischer Reiseleiter: Stefan Maurer, Literaturwissenschaftler, Leiter der Bibliothek und des Archivs des Literaturhauses Wien; zuletzt erschienen u.a. „Marlen Haushofer: Die Tapetentür“ (Hg.; 2023) und „Verschachtelt und (v)erschlossen. Gefühlserkundungen im Archiv“ (Hg. gem. m. Hanna Prandstätter; 2023). Stefan Maurer ist der Kurator der Ausstellung „Brigitte Schwaiger – ,Wenn man schreibt, hält man das für Realität, was man schreibt.‘“ im StifterHaus.
| Sa. 11. Oktober 2025, 08:30 Uhr | |
| Abfahrt Literaturhaus | |
| €85 Anmeldung erforderlich | |
| Reservierung: T. 0662 422781 oder leselampe@literaturhaus-salzburg.at |
SALZ 202Nahaufnahmen 31
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