Yamen Hussein & Lena Gorelik | ONLINE
Weiter SchreibenDie Veranstaltung können Sie in einer Online-Version ab 9. November 2020, 19.30 Uhr auf dem Literaturblog „Literatur für den Fall“ kostenlos ansehen.
„Weiterschreiben.jetzt“ ist ein Portal für Literatur aus Kriegs- und Krisengebieten, auf dem Autor*innen, die im Exil leben, ihre Texte im Original und in deutscher Übersetzung veröffentlichen. Sie arbeiten in Tandems mit Autor*innen aus Deutschland zusammen und tauschen sich persönlich, politisch und künstlerisch aus. Yamen Hussein und Lena Gorelik sind ein solches Tandem. Sie haben sich in München kennengelernt, sich gegenseitig die Stadt gezeigt und von ihrem Schreiben erzählt. Ihre Texte sind wütend und zärtlich, geschichtsbewusst und zukunftsoffen und handeln nicht zuletzt vom Begehren in schwierigen Zeiten.
Annika Reich, Schriftstellerin und künstlerische Leiterin von „Weiter Schreiben“, moderiert Gespräch und Lesung.
Musik von Orwa Saleh.
„Weiter Schreiben“ ist ein Projekt von WIR MACHEN DAS in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturfonds, der Allianz Kulturstiftung und der Fondation Jan Michalski.
Yamen Hussein, geb. 1984 in Homs, lebt in Berlin. 2014 kam er als Stipendiat des Writers-in-Exile Programms nach München. 2017 erschienen erste Gedichte von ihm auf Deutsch in der PEN-Anthologie „Zuflucht in Deutschland. Texte verfolgter Autoren“ und 2018 folgte „Lieber Said“, ein Austausch zwischen Hussein und dem Dichter Said aus Teheran. Sein erster zweisprachiger Gedichtband „Siebzehn Minuten“ erschien 2020 im hochroth Verlag.
Lena Gorelik, geb. 1981 in St. Petersburg, kam 1992 mit ihrer Familie nach Deutschland, lebt in München. Nach ihrem Debütroman „Meine weißen Nächte“ (2004) war sie mit „Hochzeit in Jerusalem“ (2007) für den Deutschen Buchpreis nominiert. Zuletzt erschien „Mehr Schwarz als Lila“.
| Mo. 09. November 2020, 19:30 Uhr | |
| Literaturhaus | |
| Vollpreis: 10,– € | Ermäßigt: 8,– € | Mitglied: 6,– € | |
| Reservierung: T. 0662 422 411 oder karten@literaturhaus-salzburg.at | |
| Moderation: Annika Reich | |
| Günther Orth | |
| Mitveranstalter: Weiter Schreiben | |
| Büchertisch: Rupertus Buchhandlung |
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Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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