Aufgeblättert
„Aufgeblättert“ werden diesmal folgende literarische Neuerscheinungen:
Christa Gürtler plädiert für die Lektüre des neuen Bestsellers der amerikanischen Autorin Siri Hustvedt, „Was ich liebte“. Hustvedt beschreibt darin zwei benachbarte New Yorker Familien, eine Künstler- und eine Intellektuellenfamilie, deren Leben ineinander greifen und sich verschränken.
Petra Nagenkögel stellt den ersten Roman der in Frakreich sehr bekannten jungen Theaterautorin Veronique Olmi zur Diskussion. In „Meeresrand“ erzählt Olmi von der Reise einer Mutter mit ihren beiden Söhnen ans Meer, einer Reise ohne Wiederkehr.
Klaus Seufer-Wasserthal präsentiert den zweiten Roman des österreichischen Autors Xaver Bayer, der in „Die Alaskastraße“ schonungslos und selbstentblößend die „perfide Allianz von Sexualität und Tod“ seziert.
Anton Thuswaldner empfiehlt den Roman „Albert Angelo“ von B.S. Johnson, einem leider im deutschen Sprachraum beinahe unbekannten Klassiker der modernen englischen Literatur: böse und brillant, anarchisch und witzig. „Aufgeblättert“ werden die Neuerscheinungen von Christa Gürtler (Literaturwissenschaftlerin, Lektorin, Leiterin der Leselampe), Petra Nagenkögel (Schriftstellerin, Kulturarbeiterin), Klaus Seufer-Wasserthal (Buchhändler, Rupertus Buchhandlung), Anton Thuswaldner (Literaturkritiker).
| Mi. 23. April 2003, 19:30 Uhr | |
| Rupertus Buchhandlung | |
| Eintritt frei |
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Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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