Aufgeblättert
Christa Gürtler stellt den Roman „Kruso“ (Suhrkamp) vor, in dem Lutz Sailer einen Bogen vom Sommer 1989 bis in die Gegenwart schlägt und den Spuren von Menschen folgt, die nach ihrer Flucht über die Ostsee verschollen sind.
Petra Nagenkögel macht aufmerksam auf den norwegischen Autor Tor Ulven (1953-1995) – einen Meister der knappen Erzählformen – und präsentiert den Band „Das allgemein Unmenschliche“ (Ü: Bernhard Strobel, Literaturverlag Droschl).
Klaus Seufer-Wasserthal schlägt die Lektüre des Romans „Der Gedanke an das Glück und an das Ende“ (Ü: Andrea Spingler, C.H. Beck) vor, in dem Jean-Luc Seigle einfühlsam beschreibt, wie sehr die unterschiedlichen Kriegserlebnisse das Leben einer Familie in der Nachkriegszeit bestimmen.
Anton Thuswaldner stellt den spannenden Roman „Verlangen und Melancholie“ (Frankfurter Verlagsanstalt) vor, in dem Bodo Kirchhoff von einem Helden erzählt, der langsam die Wahrheit über den Tod seiner Frau erkennt.
„Aufgeblättert“ werden die Neuerscheinungen von Christa Gürtler (Literaturwissenschafterin, Leiterin der Leselampe), Petra Nagenkögel (Schriftstellerin), Klaus Seufer-Wasserthal (Buchhändler, Rupertus Buchhandlung), Anton Thuswaldner (Literaturkritiker).
| Di. 11. November 2014, 19:30 Uhr | |
| Rupertus Buchhandlung | |
| Eintritt frei | |
| Mitveranstalter: Rupertus Buchhandlung | |
| Büchertisch: Rupertus Buchhandlung |
SALZ 200/20150 Jahre SALZ
Wozu „SALZ“? 50 Jahre später –– Die Kunst der Literaturzeitschrift, so der Titel für das SALZ-Geburtstagsfest zum Jubiläum, weist einerseits auf die Verbindung von bildender Kunst und Literatur seit dem ersten Erscheinen von SALZ und verdeutlicht andererseits, was Literaturzeitschriften (Autor:innen, Künstler:innen und Herausgeber:innen) können: mit Sprache neue Welten schaffen, der literarischen Tradition kritisch verbunden, den dunklen und hellen Seiten in der Geschichte und politischen Fragestellungen gegenüber aufmerksam und offen bleiben.
Vieles hat sich geändert in 50 Jahren. Die Literatur hat ihren Stellenwert in der Stadt der Musik behauptet, viele ...
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