Barbara Frischmuth
Dein Schatten tanzt in der KücheBarbara Frischmuth erzählt in ihrem neuen Buch von fünf Frauen, die sich behaupten müssen: Darya, Agnes, Amelie, Doris und Paula hat das Leben bereits zugesetzt, sie haben existenzielle, folgenschwere Entscheidungen getroffen, von Schicksalsschlägen und katastrophalen Verwerfungen sind ihre Geschichten geprägt. Fünf Variationen über Selbstbehauptung und Einsamkeit, fünf Frauenschicksale in unterschiedlichsten Lebenswelten, denen Barbara Frischmuth als souveräne Erzählerin mit einfühlsamer Sprache, Empathie und ohne Sentimentalität in ihren Text eine Stimme gibt.
Barbara Frischmuth, geb. 1941 in Altaussee, wo sie seit vielen Jahren wieder lebt. Sie studierte Türkisch, Ungarisch und Orientalistik und ist seitdem freie Schriftstellerin. Seit ihrem Debüt „Die Klosterschule“ (Suhrkamp Verlag, 1968) hat Barbara Frischmuth zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und literarische Gartenbücher veröffentlicht, zuletzt unter anderem „Woher wir kommen“ (2012) und „Verschüttete Milch“ (2019). 2021 erschien der Erzählband „Dein Schatten tanzt in der Küche“ (alle Aufbau Verlag).
| Do. 23. September 2021, 19:30 Uhr | |
| Literaturhaus | |
| Vollpreis: 10,– € | Ermäßigt: 8,– € | Mitglied: 6,– € Ausgebucht | |
| Reservierung: T. 0662 422 411 oder karten@literaturhaus-salzburg.at | |
| Büchertisch: Rupertus Buchhandlung |
SALZ 200/20150 Jahre SALZ
Wozu „SALZ“? 50 Jahre später –– Die Kunst der Literaturzeitschrift, so der Titel für das SALZ-Geburtstagsfest zum Jubiläum, weist einerseits auf die Verbindung von bildender Kunst und Literatur seit dem ersten Erscheinen von SALZ und verdeutlicht andererseits, was Literaturzeitschriften (Autor:innen, Künstler:innen und Herausgeber:innen) können: mit Sprache neue Welten schaffen, der literarischen Tradition kritisch verbunden, den dunklen und hellen Seiten in der Geschichte und politischen Fragestellungen gegenüber aufmerksam und offen bleiben.
Vieles hat sich geändert in 50 Jahren. Die Literatur hat ihren Stellenwert in der Stadt der Musik behauptet, viele ...
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