Das unbekannte Erbe: Schriftstellernachlässe im Salzburger Literaturarchiv
Was geschieht mit den unveröffentlichten Manuskripten, mit den verschiedenen Fassungen eines literarischen Werkes, mit den Tagebüchern und Briefen, mit den Notizen – ja mit den beruflichen und persönlichen Aufzeichnungen eines Schriftstellers? Oft werden erst nach dem Tod eines Autors wichtige Werke publiziert, das war bei Franz Kafka so und bei anderen. Wer darf nach dem Tod eines Dichters die Werkrechte nutzen? Darf man ohne Zustimmung der Erben überhaupt Texte eines Autors lesen, wie jüngst im Fall Karl Heinrich Waggerls diskutiert wurde. Literaturarchive sammeln die umfangreichen Materialien und Manuskripte von lebenden und verstorbenen Schriftstellern, die oft neue Einsichten in die Schaffensprozesse und interessante Entdeckungen ermöglichen. Als Gast wird Hildemar Holl, Mitarbeiter des Salzburger Literaturarchivs, mit uns über diese Themen diskutieren und uns Einblick in die Arbeit und die Schätze des Salzburger Literaturarchivs geben, die von Stefan Zweig bis Peter Handke reichen.
| Do. 04. Dezember 1997, 10:30 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
| Eintritt frei |
SALZ 202Nahaufnahmen 31
Auch in der 202ten Ausgabe von SALZ wird vorgestellt und zurückgeblickt, geehrt, gratuliert und gedankt. Und weiter gefeiert. Mit den beiden Festvorträgen von Werner Michler und Anna Maria Stadler, aber auch mit den Beiträgen von Zsuzsanna Gahse und Martin Amanshauser gibt es einen kleinen Rückblick auf das SALZ-Jubiläum. 1975 ist auch das Salzburger Literaturjahr, dem Harald Gschwandtner in der Reihe „Vor Ort“ seine Aufmerksamkeit widmet. /// Gleichzeitig nehmen die Nahaufnahmen die Aufgabe von Literaturzeitschriften wahr – sie präsentieren und stellen damit die aktuellste Salzburger Literatur mit prämierten Texten, ...
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