Die Kamera liest
Nach dem großen Erfolg des Literaturfrühstücks über Literatur und Film im Vorjahr wird unter dem Titel „Die Kamera liest“ die Auseinandersetzung fortgesetzt. Auch diesmal befassen wir uns mit der Frage, wie berühmte Regisseure literarische Stoffe auf die Leinwand übertragen, wie sie versuchen, nicht nur einfach bekannte Geschichten mit bewegten Bildern zu illustrieren, sondern im neuen Medium eigenständige Zeichengebilde zu entwickeln, die der Intention des Autors möglichst nahe kommen. Wir werden uns mit besonders gelungenen Adaptionen literarischer Texte befassen, etwa mit Luchino Viscontis „Tod in Venedig“ und mit Eric Rohmers „Marquise von O.“ Wir werden aber auch untersuchen, wie ein und derselbe Stoff auf höchst unterschiedliche Weise filmisch umgesetzt werden kann. Dieser Vergleich lässt sich am besten am Beispiel des am häufigsten verfilmten Dramatikers der Weltliteratur zeigen, an William Shakespeare. Oder am meistverfilmten aller literarischen Sujets, nämlich … Doch sehen Sie selbst! Beim Literaturfrühstück – wie immer bei Kaffee und Gebäck, solange der Vorrat reicht – wird Manfred Mittermayer, Literaturwissenschafter in Salzburg, anhand von Filmausschnitten Einblick in das Thema vermitteln.
| Do. 02. Februar 2006, 10:30 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
SALZ 203Lieben
Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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