Drent und herent / Dialekte im Grenzgebiet
Die Dialekte des salzburgisch-bayerischen Grenzraumes und ihre Aufbereitung auf CD-Rom stehen im Mittelpunkt eines nunmehr abgeschlossenen Euregio-Projektes. Kernstück ist ein „sprechender“ Dialektatlas: Über 50 Sprachbeispiele von Sprecherinnen und Sprechern aus 21 Orten können direkt miteinander verglichen werden – auf einen Klick ist zu hören, wie ein- und derselbe Begriff in unterschiedlichen Dialekten benannt bzw. ausgesprochen wird. Darüber hinaus sind innerhalb einzelner Orte auch sprachliche Generationenvergleiche möglich. Die dazu gehörige Buchpublikation diskutiert die sprachlichen Verhältnisse eingehender: Gibt es überhaupt noch „richtigen“ Dialekt? Ist die staatliche Grenze auch eine Sprachgrenze? Sind die Alt- Salzburger Gebiete im heutigen Bayern sprachlich noch präsent? Welche Merkmale – Lautentwicklungen, Formen, Wortschatzbesonderheiten – zeichnen den „Salzburger“ Dialekt aus? Woher kommen unsere Ortsnamen und was bedeuten sie? Beim Literaturfrühstück – wie immer bei Kaffee und Gebäck, solange der Vorrat reicht – wird Hannes Scheutz, Sprachwissenschafter am FB Germanistik der Universität Salzburg, die interessanten und spannenden Ergebnisse dieses Euregio-Projektes präsentieren.
| Do. 04. Oktober 2007, 10:30 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
SALZ 203Lieben
Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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