Karin Fleischanderl
Des Kaisers neue KleiderIn ihrem Buch „Des Kaisers neue Kleider. Schreiben in Zeiten der Postmoderne“ stellt Karin Fleischanderl in provokanten Thesen den Begriff „Postmoderne“ zur Diskussion. Anhand von Autoren wie Umberto Eco, Christoph Ransmayr oder Robert Schneider untersucht sie eine Strömung der Gegenwartsliteratur im Spannungsfeld von Schein und Sein. Stimmt es, daß die Kunst der Gegenwart nichts Neues mehr hervorbringen kann? Ist der Verzicht auf Neuschöpfung ein Verzicht auf Literatur? Ist Kunst noch möglich, wenn sie sich nicht mehr von trivialisierten Formen unterscheidet, wenn sie keine Utopien mehr ermöglicht und die subjektive Erfahrung ausspart? Die an diesem Abend vorgebrachten Thesen werden mit dem Publikum diskutiert. Für alle, die ihre Leseerfahrungen reflektieren wollen oder selber schreiben, könnte diese Veranstaltung neue Sichtweisen eröffnen.
| Mo. 23. Oktober 1995, 20:00 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
SALZ 203Lieben
Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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