Nachtaktiv
Über die Gegenwart literarischer und philosophischer Notizbücher
Formen des Aufschreibens und Entwerfens sind ebenso Teil der internationalen Literaturgeschichte wie die Notizbücher die dafür verwendet werden. Diese nur vermeintlich beiläufigen Arbeiten gehen den Werken von Autor:innen und Philosoph:innen voraus – oder sind eben auch schon Teil davon. Diese nicht zuletzt materielle Praxis des Lesens, Schreibens, Reflektierens und Forschens verbindet sich dabei mit so großen und unterschiedlichen Namen wie Franz Kafka, Hannah Arendt, Peter Sloterdijk, Peter Handke oder Susan Sontag. Auch im digitalen Zeitalter ist die Faszination für das analoge Notizbuch – und seinen literarischen Zwilling, das Tagebuch – ungebrochen.
Thomas Ballhausen, Schriftsteller und Kulturphilosoph, hat sich in seiner aktuellen Studie „Nachtaktiv“ mit literarischen und philosophischen Notizbüchern auseinandergesetzt: Für ihn sind diese sehr unterschiedlich gestalteten Texte nicht nur Untersuchungsgegenstände, sondern auch Werkzeug der Erkenntnis und des eigenen künstlerischen Forschens. Auf anschauliche Weise führt Ballhausen beim Literaturfrühstück vor, wie in diesen nicht zu unterschätzenden Texten mit literarischen Strategien gedacht und gearbeitet wird.
| Do. 02. November 2023, 10:30 Uhr | |
| Literaturhaus | |
| Vollpreis: 7,– € | Ermäßigt: 5,– € | Mitglied: 5,– € | |
| Reservierung: T. 0662 422 411 oder karten@literaturhaus-salzburg.at |
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Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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