Stephan Roiss
Lauter
In seinem neuen Roman „Lauter“ (Jung und Jung Verlag, 2024) lässt Stephan Roiss den Musiker Leon neue Wege einschlagen: Leon lässt sich keine Grenzen gefallen und lebt wie im Rausch, weit weg von zu Hause. Bis er vom Tod seiner Mutter erfährt, von der er sich nicht mehr verabschieden konnte. Leon zieht sich zurück, lässt seine Band-Kolleginnen und Freundinnen Vio und Milena stehen, obwohl sie mit ihrer Punk-Band gerade eine erfolgversprechende Tour starten wollen. Selbstvorwürfe quälen ihn, Erinnerungen an seine Kindheit suchen in heim. Als Leon erfährt, dass er Krebs hat, folgt er der Einladung nach Venedig, wo ihn ein alter Freund in die Kunst der Meditation einführt. In Italien begibt sich Leon auf eine neue Reise und findet sich in einer Welt wieder, „in der die Liebe schamlos ist, die Gitarren wieder fiepen und dröhnen und eine Versöhnung mit dem Leben möglich scheint.“ (Jung und Jung Verlag)
Stephan Roiss liest aus seinem neuen Roman, Gigi Gratt sorgt für die Musik.
Stephan Roiss, geb. 1983 in Linz, lebt als freier Autor und Musiker (Äffchen & Craigs, Fang den Berg, MULM, Kassa 4) in Ottensheim und unterwegs. Seine Hörspiele wurden u.a. im SWR, MDR und Deutschlandradio Kultur ausgestrahlt. Mit seinem ersten Roman „Triceratops“ (Kremayr & Scheriau) war Stephan Roiss 2020 für den Deutschen Buchpreis nominiert.
Christian „Gigi“ Gratt, geb. 1978, lebt als freier Musiker und Komponist in Ottensheim. Er agiert zumeist im Bermudadreieck von Improvisation, Noiserock und Neuer Musik – scheut dabei aber weder Pop noch Teufel, weder Techno noch traditionelle Musiken (Kuba, Österreich, Westafrika, Balkan, …). Derzeit aktive Bands sind z.B.: Tumido, NI, Romanovstra, Drumski. Gratt spielt zudem in wechselnden Improformationen, arbeitete z.B. mit Dave Rempis, Tim Daisy, Fred Frith und Elisabeth Harnik. Er koordiniert das GIS Orchestra, das er 2013 gemeinsam mit dem Schl8chthof Wels ins Leben rief. 2008 erhielt er das SKE-Jahresstipendium. Für sein Soloprojekt Gigaldi interpretierte er die vier Jahreszeiten mit E-Bass, Flügelhorn, Tres und elektrischer Gitarre. Und das Folgealbum Aire erschien 2021 via Interstellar Records. www.gigigratt.at
| Di. 16. April 2024, 19:30 Uhr | |
| Literaturhaus | |
| Vollpreis: 14,– € | Ermäßigt: 12,– € | Mitglied: 10,– € | |
| Reservierung: T. 0662 422 411 oder karten@literaturhaus-salzburg.at | |
| Büchertisch: Rupertus Buchhandlung |
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Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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