Tatjana Tolstaja
Kys„Kys“ ist ein literarisches Ereignis, das Tolstaja in den Rang eines Gogol oder Nabokov hebt.“ Times Literary Supplement Benedikt ist ein junger Mann, der von einem besseren Leben träumt, er ist eine Ausnahmeerscheinung in Fjodor-Kusmitschk, vor zweihundert Jahren noch als Moskau bekannt. In dieser neuen Welt nach dem „Großen Knall“ ist es zwar verboten, Bücher zu besitzen, aber Benedikt muß als Schreiber täglich Meisterwerke kopieren. Er gerät in große Gefahr, auf ihn lauert die Kys, ein katzenartiges Wesen, unsichtbar und ewig hungrig. In ihrem ersten Roman „Kys“ erschafft die große Erzählerin Tatjana Tolstaja eine ganz eigene Welt: Kys verbindet märchenhafte Elemente mit schwarzer Komödie und düster-realistischen Visionen. Eine ungeheuer kraftvolle Parabel auf die Gegenwart und einer der bedeutendsten russischen Romane der letzten Jahre.
Tatjana Tolstaja, 1951 in St. Petersburg geboren, stammt aus der Schriftstellerfamilie der Tolstojs, sie studierte Altphilologie und war als Lektorin tätig. 1987 erschien in Moskau ihr erster Erzählband, der sie mit einem Schlag bekannt machte. Nach einem längeren Aufenthalt in den USA ist sie nach Rußland zurückgekehrt. Sie gilt international als eine der wichtigsten Gegenwartsautorinnen ihres Landes. Der Roman „Kys“ erschien 2003 im Rowohlt Verlag Berlin.
| Di. 07. Oktober 2003, 20:00 Uhr | |
| Literaturhaus Salzburg | |
| Einführung: Eva Hausbacher | |
| Christiane Körner |
SALZ 203Lieben
Die genaue Beobachtung, die intensive Wahrnehmung sind die Grundlagen der Welterkenntnis, des Kunstschaffens, der Literatur. Sie verbinden die Trägerin des Rauriser Literaturpreises 2026 Sophie Hunger mit dem Träger des Fördungspreises Andreas Neuhauser – auch wenn ihreTexte ganz unterschiedliche Sujets für uns Leser:innen unters literarische Mikroskop gelegt haben. Lesen Sie diese so unterschiedliche Literatur, hier versammelt in SALZ durch die Rauriser Literaturtage, kundig kuratiert von Ines Schütz und Manfred Mittermayer zum ältesten und allumfassendsten Thema: ...
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